Das Wachthäusel

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Tanz- und Trommelshow der westafrikanischen Gruppe "Shaka Zulu"
am Fr. 24.11.2000 im DGH Bornheim
 

 
 

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Die Gruppe Shaka Zulu

Die heutige Gruppe Shaka Zulu wurde 1993 gegründet, um dem Publikum der ganzen Welt afrikanische Kultur zu vermitteln.

Geleitet wird die Gruppe vom Manager Abu Turay. Er stammt aus Westafrika und ist seit 1980 in Deutschland. Die Gruppe besteht überwiegend aus schwarzen afrikanischen Artisten. Die Musik bezieht sich auf die sprechende Trommel und dem Verständnis zwischen Trommel und Tanz.

Die Gruppe besteht aus 5-10 Artisten, aus den verschiedenen Ländern Afrikas. Sie möchten der ganzen Welt zeigen, was traditionelle afrikanische Musik ist, und dass sie nicht nur für afrikanische Menschen von Bedeutung sein kann.

Die afrikanische Volksmusik hat immer geblüht. Musik ist ein Teil des Lebens, und Leben selbst ist ganz das freie Gefühl vom Ausdruck und der Bewegung der Menschen. Afrikanische Trommel wird überall gespielt. Bei Familienfesten, religiösen Zeremonien oder einfach um das tagtägliche Leben zu begrüßen. Jede Festlichkeit hat ihren Rhythmus.

Shaka Zulu, eine typisch afrikanische Gruppe, zeigt mit Gesang, Tanz und Trommel das tagtägliche Leben Afrikas.

Die Gruppe versucht, die schlafende Kultur wiederzuerwecken, um allen Menschen die Lebensfreude ihres Volkes zu zeigen.
 

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Musik und Tanz in Westafrika

Rhythmus ist in Afrika pure Musik. Das erste Gebet des Menschen bat um Regen. Der erste Regentropfen schlug den Grundrhythmus aller afrikanischen Musik. Dann erst kam die Melodie. Rhythmus ist der Lebensnerv afrikanischer Musik, wobei die Trommel bei allen zeremoniellen Ereignissen, aber auch im Alltag im Mittelpunkt steht. Den Afrikanern wird der Rhythmus regelrecht in die Wiege, das heißt, in das afrikanische Hüfttuch gelegt. Schon als Säugling erleben sie, auf den Rücken der Mutter gebunden, die rituellen Tanzfeste mit, bei denen bis zur Erschöpfung auf dem Dorfplatz gestampft, gehüpft, geschlurft und gesprungen wird.

Musizieren ist in Afrika ein gesellschaftliches Ereignis. In der Stammesgemeinschaft werden feierliche Zeremoniengesänge angestimmt, aber auch Lieder zur Erleichterung etwa der Erntearbeit, beim Spinnen und Dreschen in der Gruppe gesungen.

Früher wurden die Kinder von klein auf in die Sprache der Trommeln eingeführt, lernten männliche (tiefe) und weibliche (hohe) Trommeln gleich einer Sprache zu übersetzen und Symbole zu entschlüsseln. Bei den Akan/Ghana wird zum Beispiel das Knurren des Leoparden durch die Reibtrommel nachgeahmt. Sie soll die Allmacht des Königs darstellen.

Eng verbunden mit der Musik ist in Afrika der Tanz, wobei die Maske als Ausdrucksmittel der optischen Darbietung eine gewichtige Rolle spielt. Die Maske dient jedoch nicht nur als Spielelement, sondern ermöglicht dem Menschen vorübergehend einen magischen Personentausch.

Jeder Tanz hat eine eigene Bedeutung. Es gibt Freudentänze zur Erntezeit, Tanzfiguren die beschreiben wie die Felder bestellt werden. Aber auch rituelle Tänze, in denen zum Beispiel die Jungen und Mädchen in die Männer- und Frauengesellschaften aufgenommen werden. Man könnte noch vieles aufzählen, jeder Tanz erzählt eine neue Geschichte oder ein besonderes Ereignis.