Das Wachthäusel

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 Bornheimer Kerwe 2000 am Wachthäusel (mit Wetterbericht)   
 

Auch in diesem Jahr öffnete das Wachthäusel wieder seine Tore am Freitag, 1.9. zum Bornheimer Kerweausschank – und pünktlich zur Kerweeröffnung öffnete auch der Himmel seine Tore: es regnete bis spät am Abend. Nur einige, meist jüngere Unerschrockene, die ihr SSV-Schnäppchen schon gegen die neue Herbst-/Wintermode getauscht hatten, hielten es unter den Pavillons am ersten Kerwetag längere Zeit aus.

Auch der Samstag sah – was das Wetter angeht - nicht sehr vielversprechend aus. Sogar die Mega-Kerls sahen sich genötigt, wetterbedingt nur in kleiner Instrumentalbesetzung zu spielen. Doch weder dies noch die schlechte Wetterlage schmälerte die gute Stimmung am Wachthäusel. Mit bekannten deutschen und englischsprachigen Liedern unterhielten die Mega-Kerls in gewohnter Weise die zahlreichen Gäste. Spontane Karaoke-Einlagen des Jugendtreffs mit den Musikern lockerten die Stimmung weiter auf, sodass es ein gelungener Abend wurde. Dies wurde auch durch die Cocktail-Bar mitgetragen, die an diesem Abend vor dem Wachthäusel-Eingang aufgebaut wurde und die an diesem frühherbstlichen Abend den Flair von Karibik, Strand und Sonne in den gemixten Getränken und dem Ambiente verspüren ließ.

Der Sonntag stand am Wachthäusel unter dem Motto "Amerika" und zeigte sich kulinarisch und kulturell mit einigen Highlights. Zu dem Speiseangebot der übrigen Tage mit Salatteller, Wurstsalat, Liptauer, Pizza und Flammkuchen gab es einen amerikanischen Grillteller nach erprobten Originalrezepten (ein Dankeschön an Frau Westerhorstmann!) mit Rindersteaks vom Holzkohlegrill. Natürlich durften auch an diesem Tag die Hamburger und Cheeseburger nicht fehlen.

Das Rahmenprogramm am amerikanischen Abend wurde mit den Swinging Landavians eröffnet, die einige Square-Dances zeigten und auch die Zuschauer aufforderten einen Square-Dance mitzugestalten, was ja dann auch prima klappte. Danach trat die Speyerer Dixieland Band auf der "Bühne um die Eiche" auf, die mit bekannten Jazz-Musikern besetzt im Quartett (auch etwas abgespeckt mit Sousaphon - das etwa so aussieht wie eine Tuba -, Posaune, Trompete und Banjo) bekannte Dixielandstücke in hervorragender Qualität boten. Leider verliefen sich die Gäste am Abend auf Grund der Witterung, sodass nur noch wenige Hartgesottene und Musikbegeisterte den Schluss des exzellenten Konzerts verfolgten.

Doch das Wetter spielte an und für sich am Sonntagnachmittag ganz gut mit – es schien sogar für wenige Minuten die Sonne und es regnete überhaupt nicht(!). Der Kerweandrang war dann tatsächlich auch so hoch, dass die Pavillons und die Stehtische besetzt waren und die Küchenbesatzung zeitweise um Time-Out bat.

An dieser Stelle (und gerade weil am Sonntagnachmittag viel geleistet wurde) möchte ich mich bei den Helfern bedanken, die in der Vorbereitung der Kerwe und beim Abbau Hand angelegt hatten, die am Getränkeausschank, in der Küche und an der Esssensausgabe standen sowie im Hintergrund für die Organisation der Kerwe wirkten.

Ach ja, am Sonntag lief noch eine tolle Aktion, die unbedingt erwähnt werden muss: Noch am späten Freitagabend (es war schon richtig dunkel, daher könnte man fast von einer Nacht-und-Nebel-Aktion sprechen) kam eine kleine Abordnung des Jugendtreffs mit der Frage, ob der Jugendtreff am Sonntag nicht einen Ausschank mit Milch-Shakes und Popcorn am Wachthäusel machen könnte (warum denn nicht gleich so?!). Dies wurde sofort bejaht und gleich gemeinsam Einkaufs- und To-Do-Listen geschrieben, dann samstags noch Lebensmittel eingekauft und Gerätschaften besorgt. Am Sonntagsmittag bauten die Jugendlichen in Kooperation mit den Wachthäuslern vor dem Wachthäuseleingang ihre Milchbar auf, die von den Kerwegästen so toll angenommen wurde und richtig "Fun" machte, dass der Jugendtreff auch noch am Montag Milchshakes anbot.

Den Kerweabschluss bildete wieder das Radrennen am Montagnachmittag, das auch am Wachthäusel vorbeiführte und für reges Kerwetreiben um‘s Wachthäusel sorgte. Nebenher bemerkt regnete es natürlich auch diesem Tag ein wenig - wie in jedem Jahr, nur nicht so heftig - was aber die gute Kerwestimmung auch an diesem Tag nicht schmälern konnte.